Open Access an der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen: Schwerpunkt Medizin (GMS MBI 2019/1-2)

Katrin WIBKER und Katrin Katrin FALKENSTEIN-FELDHOFF: Open Access an der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen: Schwerpunkt Medizin

Zusammenfassung: Der Artikel liefert zunächst einen kurzen Überblick über die gesamt universitäre Entwicklung von Open Access an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Daran anschließend wird der steigende Open-Access-Anteil bei den Publikationen an der UDE nachgezeichnet, mit Fokussierung auf den Goldenen Open-Access-Weg und die Verwaltung des Publikationsfonds. Die Besonderheiten einer publikationsstarken Medizinischen Fakultät werden ebenso berücksichtig wie die neuesten Entwicklungen bei den Verlagsmitgliedschaften und die Abwicklung von Veröffentlichungen bei dem DEAL-Partner Wiley.

Schlüsselwörter: Universität Duisburg-Essen, Fachbibliothek Medizin, Medizinische Fakultät, Open Access, Publikationsfonds, Repositorium, Erfahrungsbericht

Medinfo mit neuer Adresse

Wie Sie sehen, Sie sehen nichts – außer, Sie achten auf die neue URL www.medinfo-agmb.de. Da der Netbib-Server in die Jahre gekommen ist, musste Medinfo eine neue Heimat finden und umziehen. Ansonsten wollten wir nichts verändern und unseren Blog zu Medizin, Bibliothek und Fachinformationen rund um das Thema Lebenswissenschaften in dem bewährten Format belassen.

Wir hoffen, dass Ihnen der Umstieg genaus so gut gelingt wie uns und freuen uns auf die nächsten Jahre und viele neue Beiträge.

Einführung von Open-Access-Services an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ein Praxisbericht (GMS MBI 2019/1-2)

Ursula FLITNER und Steffi GRIMM: Einführung von Open-Access-Services an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ein Praxisbericht

Zusammenfassung: Die Einführung eines hochdotierten Open-Access-Fonds an der Charité wurde in einer Aufgabenteilung zwischen dem Quest Center des Berlin Institute of Health (BIH) und der Medizinischen Bibliothek der Charité bewältigt: Das BIH leistete erste konzeptionelle Vorarbeit und warb erfolgreich Fördermittel über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein. Die Bibliothek war daraufhin herausgefordert, sehr kurzfristig ein operatives Team einzustellen und zugleich skalierbare Arbeitsabläufe für die Beratung der Vielzahl von Autor*innen an einer großen medizinischen Fakultät und die finanzielle Förderung einer entsprechend hohen Zahl an Open-Access-Publikationen sicherzustellen. Der Publikationsfonds wurde schon in seinem ersten Jahr zu einem Erfolg. Der vorliegende Beitrag stellt die lokalen Bedingungen und die Services der Medizinischen Bibliothek vor.

Schlüsselwörter: Charité – Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Bibliothek der Charité, Open Access, Publikationsfonds, Förderkriterien, Erfahrungsbericht

Qualitätssicherung bei Open-Access-Zeitschriften und Predatory Publishing (GMS MBI 2019/1-2)

Jasmin SCHMITZ: Qualitätssicherung bei Open-Access-Zeitschriften und Predatory Publishing

Zusammenfassung: Der vorliegende Beitrag behandelt die Qualitätssicherung von Open-Access-Zeitschriften und geht dabei auf die Praktiken von „Predatory Journals“ (Raubjournale) ein. Hier werden unterschiedliche Ansätze diskutiert, die zum Identifizieren von unseriösen Zeitschriften herangezogen werden können, einschließlich der Vor- und Nachteile.

Schlüsselwörter:  Open Access, Raubjournal, Raubverlag, Peer Review, Qualitätssicherung

ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften: Eine wissenschaftliche Fachbibliothek versteht sich als Motor für Open Access (GMS MBI 2019/1-2)


Ursula ARNING, Ulrich BLORTZ, Beate BRÜGGEMANN-HASLER, Gabriele HERRMANN-KROTZ, Elisabeth MÜLLER und Ursula ZÄNGL: ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften: Eine wissenschaftliche Fachbibliothek versteht sich als Motor für Open Access

Zusammenfassung: ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften, wichtigste europäische Medizin-Bibliothek, stellt in diesem Artikel sein gesamtinstitutionelles Open-Access-Angebot vor: Bereits seit 2003 engagiert sich ZB MED aktiv im Bereich Open Access. Neben dem praktischen Angebot alternativer, nicht-kommerzieller Publikationsplattformen zur leichten und schnellen Verbreitung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse hat ZB MED seit 2014 zusätzlich sein Beratungsangebot z.B. durch detaillierte FAQs, Inhouse-Schulungen bei Partnern und Vorträge sukzessive ausgebaut. Die strategische Ausrichtung der Bestandsentwicklung, Open-Access-Publikationen in den Katalog aufzunehmen, wird durch das Engagement der Lizenzabteilung, Transformationsverträge zu schließen, ergänzt. ZB MED ist mit seinen Angeboten Motor für Open Access in den Lebenswissenschaften.

Schlüsselwörter: ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften, Open Access, Publizieren, Transformationslizenzen, Suchmaschinen