Europäische Initiative über bildgebende Verfahren in der Krebsmedizin

Damit sollen Ressourcen und Datenbanken für Bilddaten aus der Krebsmedizin innerhalb der EU in einer digitalen Infrastruktur verknüpft und dabei sowohl ethische Standards als auch Datensicherheits- und Datenschutzanforderungen eingehalten werden. Dies soll Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Forschung, Investitionen und Ärzteschaft einen effizienten Zugang zu bzw. die Entwicklung von datengestützten Lösungen ermöglichen.

RefHunter Webinar im März 2023

Gerne leite ich folgenden Veranstaltungshinweis der Kollegen Hirt und Nordhausen in Medinfo weiter:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Recherche-Interessierte,

kürzlich vollzog sich ein RefHunter Update grundsätzlicher Art: Ende 2022 wurde das RefHunter Manual zur systematischen Literaturrecherche in ein neues webbasiertes Informationsportal überführt (www.refhunter.org). Neben den Übersichten zu Funktionen wichtiger Datenbanken gehören methodische Anleitungen zur Durchführung und Dokumentation einer Literaturrecherche sowie ein Forum für den themenbezogenen Austausch zu den Kerninhalten von RefHunter.

Am 07.03. von 13 bis 14 Uhr findet ein Webinar statt, in dem das neue RefHunter Informationsportal mit seinen wichtigsten Features und Einsatzmöglichkeiten für das eigene Recherchevorhaben vorgestellt wird. Die Veranstaltung richtet sich an alle Rechercheinteressierte, insbesondere Studierende, Forschende, Informationsspezialistinnen und -spezialisten sowie Mitarbeitende von Bibliotheken. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Informationen zum Webinar sind über folgenden Link abrufbar: https://www.ebm-netzwerk.de/de/veranstaltungen/termine/infowebinar-refhunter

Wir würden uns freuen, wenn die Informationen in Ihren und euren Netzwerken weitergeleitet wird und entschuldigen uns bereits an dieser Stelle für Mehrfachzusendungen.

Viele Grüsse
Julian (Hirt) und Thomas (Nordhausen)

Wer braucht noch Wissenschaftler, wenn wir doch Computer haben?

Die berühmten amerikanischen Wissenschaftler*innen haben folgendes herausgefunden: ChatGPT writes convincing fake scientific abstracts that fool reviewers in study – Northwestern Now

Offensichtlich konnte der beliebte ChatBot ChatGPT überzeugend Abstracts medizinischer Studien erfinden und so „echte“ Wissenschaftler*innen täuschen. Wenn die dann wieder von KI-Systemen mit Text-Mining ausgewertet werden, können sich die Computer endlich selbst beschäftigen – das entsprechende Fachjournal wird eine Goldgrube!

Zu einer Studie über diese bahnbrechende Technologie meint Chat GPT übrigens Folgendes (Achtung, nicht selbst rumspielen … Suchtgefahr!) In diesem Falle hat die KI aber den Kern dann doch nicht kapiert – es gibt noch Hoffnung!

This scientific review examines the use of AI systems for text mining research articles. The study found that AI systems can effectively extract key information from research articles, such as identifying key concepts and analyzing sentiment. The use of AI for text mining can improve efficiency and accuracy compared to manual methods. Additionally, the review also explored the potential of using AI systems to create research articles themselves. It found that AI systems are capable of producing high-quality research articles on a variety of topics, although they may not be able to match the creativity and critical thinking of human researchers. Overall, the review suggests that AI systems can be a valuable tool for text mining research articles and have the potential to significantly impact the research process.

Preprints als Informationsquelle besser nutzbar machen

Pressemitteilung der ZBMed vom 5.1.2023:

Preprints stellen eine relativ neue Art dar, wissenschaftliche Ergebnisse noch vor dem Peer Review und der Veröffentlichung in einem Fachjournal für die Forschung bereitzustellen. So können aktuelle Erkenntnisse schnellstmöglich verbreitet und nachgenutzt werden. Mittlerweile gibt es verschiedene Server, die Preprints für unterschiedliche Forschungscommunitys bereitstellen. Sie unterscheiden sich technisch oder inhaltlich. Preprints.org ist beispielsweise multidisziplinär ausgerichtet, während bioRxiv ausschließlich Preprints aus den Lebenswissenschaften enthält. Die Arbeitsgruppen aus der TH Köln – unter Leitung von Prof. Dr. Philipp Schaer – und von ZB MED – unter Leitung von Prof. Dr. Konrad Förstner – werden in PIXLS ein System entwickeln, das die bisher noch vernachlässigten Informationsquellen auf den Preprint Servern systematisch erschließt und durch Mehrwertdienste besser zugänglich macht.

Pressemitteilung vom 5.1.2023: Preprints als Informationsquelle besser nutzbar machen