150 Jahre Nature

Vor 150 Jahren ist die erste Ausgabe der naturwissenschaftlichen Zeitschrift „Nature“ von Norman Lockyer in England herausgegeben worden. Dem Jubilar widmet NDR Info in der Rubrik Zeitzeichen einen Beitrag, um über die Enstehung und Reifung der bedeutendsten naturwissenschaftliche Zeitschrift zu erzählen.

NDR.Info, Zeitzeichen vom 4.11.2019: Fakten oder Sensationen?

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Norman Lockyer hat mit „Nature“ 1869 viele Trends (Reer Review, Letters to the Editor) gesetzt, die heute zu den Standards im wissenschaftlichen Publikationswesen zählen. Trotz dieser Innovationen hat Nature in den ersten 30 Jahren rote Zahlen geschrieben, ein Umstand, der heute schwer zu glauben ist. Gut dargestellt ist auch die Macht, die Nature in der naturwissenschaftlichen Community inne hat – schon früh war eine Publikation in Nature ein Sprungbrett für die Karriere. Nach dem 2. Weltkrieg ändert sich das Geschäftsmodel von Nature. Unter der neuen Leitung des Herausgebers Robert Maxwell wandelt sich das Journal zu einem kommerziell erfolgreichen Blatt, das eine Vorlage für den heutigen naturwissenschaftliche Zeitschriftmarkt der Großverlage abgegeben hat.

Evidenzbasiertes Informationszentrum für Pflegende in Niederösterreich eröffnet

Mal eine gute Nachricht aus Österreich …

Evidenzbasierte Antworten mit der Auswertung aktueller Studienergebnisse zu eigenen Fragestellungen – und das kostenlos!
Für niederösterreichische Ärzte gibt es diesen Service schon länger, zukünftig steht diese Möglichkeit der Anforderungen sog. „Rapid Reviews“ auch Pflegepersonen in dem österreichischen Bundesland zur Verfügung. Die Ergebnisse stehen auf ebminfo.at bzw. ebninfo.at der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das Evidenzbasierte Informationszentrum für Ärztinnen bzw. Pflegende ist ein Projekt von Cochrane Österreich am Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie der Donau-Universität Krems.
Hier geht es zur aktuellen Pressemeldung: https://www.donau-uni.ac.at/de/aktuelles/news/2019/informationstransfer-zwischen-wissenschaft-und-pflegenden-0.html 

 

Hier geht es zur aktuellen Pressemeldung: https://www.donau-uni.ac.at/de/aktuelles/news/2019/informationstransfer-zwischen-wissenschaft-und-pflegenden-0.html  

Open Access aus der Perspektive der Medizin an der Universitätsbibliothek Würzburg (GMS MBI 2019/1-2)

Diana KLEIN: Open Access aus der Perspektive der Medizin an der Universitätsbibliothek Würzburg

Zusammenfassung: Die Universität Würzburg unterstützt und fördert ihre WissenschaftlerInnen seit vielen Jahren beim Open-Access-Publizieren. Die Universitätsbibliothek informiert und berät die AutorInnen rund um den Publikationsprozess. Der Artikel beschreibt die verschiedenen Angebote und geht dabei besonders auf die Situation im Fach Medizin ein.

Schlüsselwörter: Universität Würzburg, Open Access, Publikationsfonds, institutionelles Repositorium, Erfahrungsbericht

Open Access an der Medizinischen Universität Wien: Status und Perspektiven aus dem Blickwinkel der Bibliothek (GMS MBI 2019/1-2)

Bruno BAUER, Helmut DOLLFUSS und Daniel FORMANEK: Open Access an der Medizinischen Universität Wien: Status und Perspektiven aus dem Blickwinkel der Bibliothek

Zusammenfassung: Die MedUni Wien gehört in Österreich zu den publikationsstärksten Universitäten. Ein beachtlicher Anteil dieser Veröffentlichungen fällt bereits in den Bereich Open Access, nicht zuletzt durch die Initiativen der österreichischen Universitätsbibliotheken und Forschungsinstitute, die gemeinsam sogenannte Transition-Verträge mit Open-Access-Komponente mit großen Verlagen abschließen konnten. Im Folgenden wird diese Entwicklung aus Sicht der Universitätsbibliothek der MedUni Wien beschrieben, Analysen werden dargestellt und zukünftige Entwicklungen besprochen.

Schlüsselwörter: Medizinische Universität Wien, Universitätsbibliothek, Open Access, Publikationsoutput, Open-Access-Transformation, Austrian Transition to Open Access (AT2OA), Kooperation E-Medien Österreich (KEMÖ), Repositorium, Erfahrungsbericht