COVID-19 verschärft prekäre Informationsversorgung im Gesundheitswesen

Pressemitteilung vom 24.6.2020 „Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.“

In Ihrer Pressemitteilung weist das EbM Netzwerk auf ein weiterhin bestehendes Problem in der medizinischen Informationsversorgung hin, das durch die Corona-Pandemie verstärkt wirkt. Für nicht Universitätsangehörige ist der Zugang zu medizinischer Information eh schon erschwert. Zugänge zu Onlineangeboten sind durch die Lizenzschranken der Verlage nicht vorgesehen, bzw. generell nicht möglich. Durch die Beschränkungen der Corona-Pandemie ist der direkte Zugang über eine Nutzung von Universitätsbibliotheken vor Ort weitestgehend versperrt. Die alternative Nutzung von Lieferdiensten führt zu Zusatzkosten und ermöglicht nur einen zeitverzögerten Zugang zu der benötigten Information. Benötigt wird eine zentrale Lösung, etwa über ein Institut zur Versorgung mit medizinisch-wissenschaftlicher Literatur, das relevanten Nutzergruppen einen unkomplizierten Zugang auf elektronischem Weg zur Verfügung stellt

Das EbM Netzwerk sieht die zuständigen Bundesministerien und die Hochschulrektorenkonferenz in der Pflicht für eine grundlegende Reform in der Informationsversorgung zu sorgen.

Pressemitteilung vom 24.6.2020, COVID-19 verschärft prekäre Informationsversorgung im Gesundheitswesen.

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